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Auf der Suche nach Heilung und innerem Frieden

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Unser Denksystem lockern

Sonntag, 11. Januar 2026


Ich möchte euch sehr herzlich danken für euer Sein, für euer Mit-Sein während der täglichen Zeit der Stille in den Raunächten. Die Energie der Verbundenheit war in jedem Moment spürbar, alle formulierten Intentionen ganz deutlich verstärkend. Danke euch und danke all den geistigen Kräften, die uns begleitet haben. Möge all das reiche Frucht tragen!
Aus dieser kraftvollen Erfahrung heraus möchte ich euch, uns eine fortführende Einladung aussprechen: ab dem heutigen Tag jeweils sonntags von 19.30 bis 20.00 Uhr in gewohnter Form zusammenzukommen, jeder nach seiner Möglichkeit. Ich bin gewiss, dass auch außerhalb der besonderen Zeit der Raunächte die uns einende Energie der Liebe spürbar bleibt.
Ich freue mich auf unsere wöchentliche Begegnung. Wir sind verbunden, singt Philipp Stegmüller, durch alle Zeiten, durch alle Räume, wir sind EINS.

Mit dem heutigen Blogbeitrag möchte ich mich etwas ausgiebiger mit den grundlegenden Gedanken der ersten Lektionen des Kurses in Wundern befassen – Gedanken, die gleichermaßen für Nichtteilnehmer interessant sein können.
Im letzten Blog hieß es: Ich verstehe eigentlich gar nicht, was ich da sehe (Lektion 3). Erinnere dich: Ich sehe nicht die Wirklichkeit, wie sie ist, sondern das, was ich an (vergangenen) Konzepten, Urteilen und Ideen über sie gestülpt habe. Unter diesen Konzepten sind sicherlich auch einige kollektive, die wir mit anderen teilen und daher für zumindest relativ verlässliche Wahrnehmung halten (z.B. durch unsere gemeinsame Familiengeschichte, unsere gemeinsame Kultur, aber darin auch durch unsere gemeinsamen, sogenannten „Blasen“. Zu erkennen, dass wir uns in diesen Blasen unsere Wahrnehmungsfehler gegenseitig bestätigen und uns damit gut fühlen, ist schon ein sehr großer Schritt in der Entwicklung des Bewusstseins). Auf individueller Ebene ist die Wahrnehmungstäuschung nicht minder brisant: Ich denke, wir dürfen uns sicher sein, dass unser Gegenüber unser Wahrnehmungskonzept nicht mit uns teilt. Was folgt aus alledem? Wir verstehen einander – selbst im besten Falle - nicht wirklich, wir kommunizieren stets auf der o.g. Ebene unserer Konzepte und Urteile, unserer Ideen und Geschichten. Und ich stelle die steile These auf, dass wir uns sogar selbst nicht wirklich verstehen.
Aus dem Nicht-Verstehen, also aus der Unfähigkeit, über unsere festgelegten Konzepte und Urteile hinweg das wirkliche Wesen des Seins (von Personen, Dingen, der Welt usw.) zu erkennen, dürfen wir einräumen, dass unsere Gedanken eigentlich keine Bedeutung haben (Lektionen 4 und 10), dass wir uns über etwas aufregen, das keine Wirklichkeit besitzt (Lektion 6). Wir regen uns stattdessen stets auf über die Bedeutung, die unser Geist in die jeweilige Situation hineinlegt, und zwar auf der Basis vergangener Geschichten.
Wow! Das zu erkennen ist ein Meilenstein in der Bewusstseinsentwicklung.

Mir fällt dazu gerade ein gutes Beispiel aus der Natur ein. Denk an den Frühling, an eine Blume, die in deinem Garten blüht. Der konventionelle Betrachter urteilt: Die Blume trägt den Namen …, ist schön/unscheinbar, duftet nach …, hat die und die Farbe, verträgt sich (nicht) mit Pflanzen der Umgebung, gehört zur Gattung der …, bietet Bienen ein gutes/kein Zuhause, ist (nicht) gefährdet, ist (nicht) mehrjährig usw. Besagter Betrachter nähert sich der Pflanze kognitiv-konzeptuell; es ist ihm völlig fremd, in das Wesen der Pflanze, in ihr Sein einzutauchen. Vielleicht denkst du jetzt: Was meint Susanne denn damit? Und vielleicht versteht mich derjenige unter euch am besten, der gelernt hat, mit Blumen zu kommunizieren…

Für was auch immer du bereit bist, dich zu öffnen: Wir dürfen lernen, dass wir als Menschheit eine festgelegte Sicht auf alles haben, die uns weitere Zugänge, reichere Zugänge, Zugänge der Fülle, der Freude und der Liebe versperrt (vgl. das Geheminis der Vertikalen). Wir folgen einem mentalen Programm, das offensichtlich durch eine Stimme in unserem Kopf gesteuert wird, der wir unseren ganzen Glauben schenken.
Solange wir unser Inneres nach außen projizieren und dort die Schuld sehen, ist Frieden unmöglich. Be-frei-ung können wir dann finden, wenn wir erkennen, dass der äußere Auslöser/Trigger für Unfrieden und Ärger nicht der Schuldige sein muss. (Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine (Lektion 5)). Wenn wir schlussendlich erlauben, die Ursache für alles, was uns im Außen begegnet, für unsere komplette Wahrnehmung, in unserem eigenen Geist zu suchen.


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