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Auf der Suche nach Heilung und innerem Frieden

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3D oder 5D?

Sonntag, 14. Juni 2026


Der vorangegangene Blog trägt den Titel „Ego-Verstand oder Wirklich­keit?“; der heutige meint dasselbe in anderen Worten. Es geht in beiden Formulierungen um die unter­schied­lichen Ebenen des Bewusst­seins und der Wahrnehmung.

Mit der Einführung von „Dimensionen“ - in anderer Form kennst du das ja bereits von den Wilberschen Bewusst­seins­stufen - möchte ich vergleich­bare Sach­verhalte aus einem anderen Blick­winkel beleuchten. Während 3D (dritte Dimension) für die materielle, duale Welt im Ego-Denksystem steht, repräsen­tiert 5D (fünfte Dimension) die Wirklich­keit Gottes, das liebende Einheitsbewusstsein.

Nach Matías De Stefano, einem spirituellen Lehrer für planetares Bewusst­sein, ist die dritte Dimension, in der derzeit die meisten Menschen leben, eine von neun Dimensionen des Universums. Es ist die Ebene, auf der Energie eine physische Form (Höhe, Breite, Tiefe) annimmt, die über unsere Sinne erfahrbar ist.

Das Bewusstsein auf dieser Ebene ist identi­fiziert mit dem Körper, mit der Linearität der Zeit, also mit Vergangen­heit, Gegenwart und Zukunft, und der Vor­stellung von getrennten Objekten, eine dual wahr­genommene Ebene, auf der Gegen­sätze erfahrbar werden, gesteuert durch Verstand und Logik.

Wie wir es aus dem Geometrie­unterricht kennen, lässt die dritte Dimension Linien und Flächen hinter sich und führt über die „Tiefe“ in das „Körper“-Bewusstsein.
Wir dürfen uns dabei erinnern, dass sich hinter den solide wirkenden Körpern (damit sind nicht nur unsere menschlichen Körper, sondern alles, was ist, gemeint) Energien, Informationen verbergen, die auf einer bestimmten Frequenz mit­einander schwingen: Alles ist in Bewegung, alles ist in Beziehung.
Das, was wir als Realität bezeichnen, ist im Grunde „nur“ eine Wahr­nehmung unseres Verstandes, basierend auf Reizen und früheren Erinnerungen, eine Mental­konstruktion, abhängig vom Bewusst­sein, das sie betrachtet. So lässt sich die dritte Dimension als Wahrnehmungs­spiel, als Illusion deuten. Das, was wir als physisch erleben, ist zweifels­ohne Teil einer viel größeren Realität, die sich uns in 3D noch verbirgt.

So bringt 3D für die inkarnierte Seele große Heraus­forderungen mit sich: den Körper, die Zeit, die Emotionen, die Möglich­keit, das konkret anzuwenden, was auf fein­stoff­licheren Ebenen abstrakt erlernt wurde. Da Gedanken im Gegen­satz zu höheren Dimensionen nicht sofort manifest werden, bietet die zeit­liche Verzögerung die Möglich­keit, die Konsequenzen des eigenen Handelns zu begreifen.
Nach De Stefano ist die irdische 3D-Erfahrung die Grundlage höherer Dimensionen: Jeder klare Gedanke, jede ausgeglichene Emotion, jede stimmige Handlung öffnet die Tür zu weiteren Realitäts­ebenen.

Seit Jahrtausenden bewegt sich die Mensch­heit nun in der dritten Dimension des Ego-Denksystems. Tatsächlich sieht es so aus, dass die Zeichen allmählich auf Wechsel stehen. Immer mehr Menschen spüren, dass der alte Erfahrungs­raum ausge­reizt ist; auch aus meiner Sicht wird 3D ganz eindeutig zu eng. Da darf ein jeder für sich spüren, ob das Spiel der Dualität noch einen Reiz für ihn hat.

Mit der vierten Dimension wagen wir einen Blick hinter das rein Physische der dritten Dimension, einen Blick auf das Unsicht­bare, das das Sicht­bare organisiert. In diesen Bereich fällt z.B. alles Unbe­wusste, u.a. die Erkennt­nisse C.G. Jungs zur Schatten­arbeit. Später einmal mehr zu 4D, der Dimension der inneren Trans­formation, in der sich die Starr­heit zeitlicher Vorstellung allmählich auflöst.

Die fünfte Dimension (5D) ist ein energe­tischer Raum, in dem die Einheit von Körper, Seele und Geist bewusst erfahren wird. Sie geht weit über die lineare Zeit und die materielle Wahr­nehmung hinaus. Mit der Auf­hebung von Zeit und Raum wird alles, was war, ist und sein wird – an welchem Ort auch immer – gleich­zeitig erfahrbar. So ermöglicht die fünfte Dimension einen voll­ständigen Blick auf unseren Lebens­weg. Alles Warum, alles Wozu, unser kompletter Seelen­plan findet eine Antwort aus der nun globalen Einheits­sicht, eine Sicht der Liebe und Verbunden­heit – ohne Urteile oder Bewertung. (Das erinnert mich stark an die Berichte über Nahtoderfahrungen.)

Dabei bedeutet es nach De Stefano nicht, den physischen Körper verlassen zu müssen oder die materielle Welt zu ignorieren, sondern – auf der Frequenz der Einheit schwingend – alles zu integrieren und in Verbindung zum Seelen­zweck zu leben. So werden Ent­scheidungen nicht länger durch die verschiedenen Formen von Angst bestimmt, sondern aus einem umfassen­deren Verständnis des eigenen und des kollektiven Weges auf der Basis von Empathie und Liebe heraus getroffen.
Dabei verfeinert sich das Bewusstsein derart, dass die Führung der geistigen Welt erkannt und angenommen wird. Alles dient dabei letzt­endlich dem Zweck, das höhere SELBST in allem, was ist, wieder­zu­erkennen.

Naturverbundenheit, Stille und Präsenz öffnen die Räume dafür. Wir dürfen als Beobachter unserer Gedanken und Gefühle (vgl. den Blog vom 1.6.25) unsere Identifi­kationen zurück­nehmen und zu unserer inneren Wahr­heit zurück­kehren. Dafür braucht es eine klare Intention unserer­seits und eine kontinuierliche Praxis.

Ausführlicher kannst du die dritte und fünfte Dimension auf der Gaia-Plattform nachlesen.


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