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Auf der Suche nach Heilung und innerem Frieden

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Qualitäten des Lebens

Sonntag, 04. Januar 2026


Das neue Jahr 2026 hat Einzug gehalten. All meine Segenswünsche begleiten dich!

Immer wieder inspiriert uns der Jahreswechsel, neu zu beginnen: nicht selten mit einer Diät, um das üppige Weihnachtsessen auszugleichen, mit mehr körperlicher Bewegung, die in den Wintermonaten ins Hintertreffen geraten ist, mit Abstinenz von so allerlei Süchten, die uns den Alltag ertragen lassen.

Vielleicht gehörst du mittlerweile zu denjenigen, die wahrnehmen, dass derlei Unternehmungen ohne einen echten Bewusstseinswandel über kurz oder lang verpuffen. Vielleicht erkennst du zudem, dass die Chance zu einem Neubeginn nicht nur an jedem 1. Januar gegeben ist, sondern an jedem Morgen, der dich begrüßt, ja sogar in jedem einzelnen bewussten Augenblick im Verlauf eines Tages. Vielleicht wohnt in dir eine leise Ahnung, dass es nur deiner Entscheidung bedarf, nicht länger deine Bedürftigkeit, deinen Mangel zu leben, ja dass es einen anderen Weg gibt.

Und den gibt es! Du darfst dich auf deine wahre Natur besinnen, auf die Fülle, die dich umgibt, die göttliche Liebe, die in dir sprudelt – und in dieser Bewusstwerdung kommen Veränderungen ganz natürlich zu dir – weil Fülle Fülle und Liebe Liebe anzieht (dem zweiten hermetischen Gesetz der Resonanz entsprechend).
Spring also des Morgens nach dem Wachwerden nicht gleich in deinen Ego-Verstand, der die altbekannte (horizontale) Litanei von Sorgen und Ängsten singt, der dich bereits im Erwachen des jungen Tages zum Widerstand gegen das Leben, das einfach nur fließen will, drängt.

Sei also präsent – so oft es dir nur möglich ist. Präsenz, Gegenwärtigkeit, ist der Schlüssel zur Vertikalen, zu allem, was ist. Und wir würden sie tatsächlich als das Natürlichste von der Welt wahrnehmen – denn das ist sie –, wären wir nicht seit Jahr und Tag auf die Wahrnehmung von Vergangenem und Zukünftigem gedrillt und würden wir nicht nonstop und mit aller Macht durch unser Ego vom JETZT ferngehalten werden.

Aus der Präsenz ergibt sich alles andere, z.B. unsere ureigenste Kreativität, unsere Schöpferkraft. Die unendlichen Möglichkeiten der Vertikalen möchten sich ausdrücken, spielerisch, leicht, unbeschwert. Wir dürfen mit unserem Ego-Verstand einfach aus dem Weg gehen und dem Fluss des Lebens Raum geben.

Mit deiner Gegenwärtigkeit ziehst du ebenso Freiheit in dein Leben, Freiheit, die unter all den Schichten von Konditionierungen, den Erwartungen und Urteilen anderer und der Gesellschaft verlorengegangen ist. Jedoch: Unter all diesen Schichten bist du immer noch frei. Du bist freies Bewusstsein, freier Geist, du sitzt nicht im Gefängnis deiner Ego-Gedanken, dein Ego-Verstand gibt nur vor dich zu beherrschen.

Und unter all den Schichten, die dein wahres SELBST vor dir und der Welt zu verstecken suchen, offenbart dir der gegenwärtige Moment auch, dass du kein getrenntes Wesen bist. Du lebst in Verbundenheit mit allem, was ist. Du darfst lernen, über die physische Form deines Körpers hinauszugehen und deine dir innewohnende göttliche Energie, die dich mit allem verbindet, zu spüren. (Genau das dürfen wir derzeit in unserer täglichen Stilleübung ganz bewusst wahrnehmen!)

Und in dieser Verbundenheit erkennst du plötzlich: Ich kann dieser großartigen Intelligenz, die alles auf das Feinste orchestriert, vollkommen vertrauen. Du erkennst die Sinnlosigkeit, ein unkontrollierbares Leben mit deinem kleinen Ego-Willen kontrollieren zu wollen. Gib dich dem Fluss des Lebens hin. Es ist wunderbar für dich gesorgt, auch wenn du es nicht immer verstehst.

Und du wirst zunehmend spüren, dass Frieden einkehrt. Frieden ist nicht ein Zustand, der meint, dass alle äußeren Umstände perfekt sind, denn das ist in einer sich ständig verändernden, dualen Welt ein Ding der Unmöglichkeit. Nein, es ist ein tiefer friedvoller Seinszustand in deinem Inneren.

Aus genau diesem Zustand heraus kannst du nicht anders als zu erkennen: Ich bin unendlich geliebt! Die göttliche Quelle, die Quelle der Liebe, die dich hervorgebracht hat, durchflutet jede Zelle deines Seins, sie ist deine DNA. Sie erhält dich und trägt dich durch dein Leben. Das ist mehr als genug. So darf alles Nicht-Gut-Genug-Sein von dir abfallen. Du darfst dich entspannen. Dein Wert ist absolut. Auf ewig.

Und ruhst du in der Liebe, in der bedingungslosen göttlichen Liebe, bist du heil und ganz – auf allen Ebenen. Dein Geist ist klar, dein Körper entspannt. Deine Seele weist dir den Weg nach Hause.

Danke, Gott, du hast mir alles gegeben.
Dankbar sein
ist eine kraftvolle Übung, die dein Herz weit in die Fülle hinein öffnet.

So darfst du, wenn du magst, jeden Tag eine klare Absicht fassen für die Qualität, mit der du leben willst. Die fettgedruckten Schlüsselbegriffe mögen dir dabei helfen.
Zum Beispiel könnte dich Ich bin im Frieden durch den Tag begleiten. Und immer, wenn du in Stress, in innere oder äußere Unruhe gerätst, hältst du inne und erinnerst dich an den tiefen Frieden in dir, der jederzeit verfügbar ist: Ich habe Frieden gewählt.
Oder du entscheidest dich des Morgens für die Gegenwärtigkeit, die dich durch den Tag begleiten möge: Ich bin präsent. Und wenn du beobachtest, wie dein Verstand wieder das Zepter übernimmt, dich aus der Gegenwart heraus in die Vergangenheit oder die Zukunft entführt, erinnerst du dich: Ich habe Präsenz gewählt.
Und ebenso:
Ich bin im Vertrauen …
Ich bin dankbar …
Ich bin bedingungslos geliebt …
Ich fühle die Verbundenheit mit allem …
usw.

Und denk dran, wenn du interessiert bist, deine ausgefahrenen Gehirnbahnen zu verlassen und die Vertikale in dein Leben einzuladen, braucht es eine klare Entscheidung und in Folge regelmäßige Übung, wenn nicht alle Erkenntnis gleich wieder verpuffen soll.

Ich bin im unterstützenden Gebet bei dir.


Ein paar Gedanken für diejenigen, die am 1. Januar in den Kurs in Wundern eingestiegen sind:

Die ersten vier Tageslektionen des Kurses in Wundern (1.1. bis 4.1.), so befremdlich sie für einen gänzlich neuen Schüler anmuten mögen, knüpfen inhaltlich gut an den letzten Blogbeitrag des alten Jahres an. Grob zusammengefasst: Ich habe allem, was ich sehe, die Bedeutung gegeben, die es für mich hat. Ich habe all meine Konzepte, meine Glaubenssätze, meine Vorstellungen etc. über das, was ich sehe, gestülpt. Und so entspricht das, was ich sehe, nicht der Wirklichkeit (des Augenblicks) – sondern meiner vergangenen, horizontal ausgerichteten Wahrnehmung von Welt. Und ich darf ehrlicherweise einräumen: Ich verstehe eigentlich gar nicht, was ich da sehe, auch wenn ich vorgebe Bescheid zu wissen.

Ein eindrucksvoller und zugleich höchst provokanter Start in eine veränderte Sicht auf die Welt für denjenigen, der neu sehen möchte, der erwachen möchte.
Weitere Informationen zum Kurs findest du unter Über mich sowie zusammengefasst im Blog vom 8.6.25.



Noch bis einschließlich Dienstag!

Herzliche Einladung zu einer täglichen Zeit der Stille während der Raunächte


In der Zeit vom 21.12., dem Tag der Wintersonnenwende, bis zum Dreikönigstag am 6.1. habt ihr täglich die Möglichkeit, mit anderen Lesern und mir gemeinsam in die Stille zu gehen, und zwar jeweils in der Zeit von 19.30 bis 20.00 Uhr. Wir stimmen uns 5-10 min vor der Zeit ein, sind uns unserer Verbindung für die Dauer der Zeit gewahr. Dann laden wir unsere Innere Führung ein und formulieren unsere je eigene Intention. Wir dürfen äußerlich und innerlich still werden, unsere Gedanken zur Ruhe kommen lassen und in uns spüren, was sich zeigen, was in uns geboren werden möchte. Lauschen und vertrauen.

Die Zeit der Raunächte gilt als besondere Zeit der intuitiven Kräfte in uns, der Verbindung zu unserem höheren SELBST, zu dem, was tief in uns verborgen ist. Durch unsere bewusste geistige Verbindung in der Gruppe stärken wir eben diese Kräfte und machen uns gegenseitig ein wunderschönes, heilsames Geschenk.


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