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Auf der Suche nach Heilung und innerem Frieden

Gemeinsame Zeit der Stille jeden Sonntag in der Zeit von 19.30 – 20.00 Uhr

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Wer kennt sich schon? (3)

Sonntag, 15. März 2026


Unsere verborgenen Glaubenssätze (ich bin falsch, ich bin nicht gut genug, ich bin nicht liebens­wert, ich schaffe es nicht allein usw.) wirken nicht nur auf der Beziehungs­ebene (siehe den vorherigen Blog), sie erzeugen darü­ber hinaus Druck und Anspannung im Körper, was uns alles andere als gut tut; sie verankern sich auf Zell­ebene und „versorgen“ die Zellen mit negativer, niedrig schwingender Energie.
Jedes Erlebnis, ja jeder Gedanke, der unsere abge­speicherten Muster triggert, erzeugt im Körper eine Stress­situation, die zu einem Energie­stau beiträgt. Fließende Energie ist der gesunde Normal­zustand, fest­sitzende, stecken­gebliebene Energie das, was sich uns zeitlich versetzt als Krank­heits­symptom zeigt. Dabei werden dem aufmerk­samen Beobachter (von außen oft besser zu beurteilen) schnell die Zusammen­hänge zwischen unseren verschiedenen Glaubens­sätzen und den unter­schiedlichen Symptomen offenbar. (Wenn du hier tiefer eintauchen willst, ist das sehr detaillierte Werk „Mein Körper – Barometer der Seele“ von Martel ein wert­voller Begleiter.)

Mit all diesen Erkenntnissen endet die Schatten­arbeit nicht, hier fängt sie erst so richtig an. Wir dürfen erken­nen, dass wir nicht dann „heil“ sind, wenn wir in all unseren Charakter­zügen unserem Selbst­bild perfekt ent­sprechen, sondern dann, wenn wir unsere Schatten­räume durch­lichten und all das liebe­voll beleuchten, umar­men, integrieren, was wir dort vor uns und der Welt versteckt haben. Und dazu gehören auch Anteile, die wir nicht so schick finden, derer wir uns zum momentanen Zeit­punkt noch schämen, weil sich unser Selbst­bild von der Wahr­nehmung anderer unter­scheidet. Dabei geht es ganz und gar nicht darum, ungeliebte (zumeist negative) Eigen­schaften von uns zu kultivieren oder gar zu glorifizieren, nein, es geht einzig darum, sie nicht auszu­schlie­ßen, nicht abzu­spalten, und das alleine deshalb, weil sie existieren, weil sie zu uns gehören – ob wir das wollen oder nicht. Authentizität wird zum Stichwort der Stunde. Authentisch leben bedeutet ein Leben ohne Masken, ohne Schön­färberei: So bin ich – mit all meinen Facetten. Und genau so bin ich liebens­wert! Und du darfst dir sicher sein, dass deine Seele aufatmet und sich die höchste Bewusst­seins­ebene dieser Aussage zu 100% anschließt!

Puh, man glaubt kaum, dass diese rück­blickend doch einfache Erkenntnis für die meisten von uns ein Meilen­stein ist, vor allem, wenn sie schluss­endlich tief in unser Bewusst­sein dringt und wir aus ihr heraus unser Leben gestalten, ein Leben, das um so viel leichter und lebendiger ist als alles, was wir zuvor kannten.

In nächsten Blog widme ich mich der Frage, wie wir unseren Schatten finden und schließlich trans­formieren können.

Erkennst du, welche Gedanken in deinem Körper Stress und Anspannung erzeugen? Siehst du einen Zusammen­hang zwischen einzelnen Glaubens­sätzen und deinen körper­lichen Beschwerden?
Bekommst du allmählich eine Ahnung davon, welche Facetten dein authentisches Selbst beinhaltet?


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