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Auf der Suche nach Heilung und innerem Frieden

Gemeinsame Zeit der Stille jeden Sonntag in der Zeit von 19.30 – 20.00 Uhr

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Zwischendurch (2)

Sonntag, 26. Juli 2026


Spürst du die Leidenschaft, mit der ich meine Blogthemen angehe?
Tatsächlich trage ich in mir ein überaus großes Interesse, ja eine starke Energie, das Sein zu ergründen, dabei meine Denk- und Verhaltenskonzepte zu erweitern, Neues, Unbekanntes in mein Leben einzuladen und die Welt daran teilhaben zu lassen. Dabei geht es mir nach wie vor – so habe ich es unter Home vor fast vier Jahren geschrieben – um einen ganzheitlichen Blick auf alles, was ist, darum, die Verbundenheit allen Seins zu ergründen und aufzuzeigen.

Immer öfter stelle ich fest, dass die alten Universalgelehrten der Antike diese ganzheitliche Wahrnehmung hatten. Sie waren gleichzeitig Philosophen, Astrologen, Mathematiker, Mediziner und sicherlich auch noch das eine oder andere darüber hinaus, bis die Menschen das Spezialistentum für sich entdeckt haben. Der Vorteil lag sicherlich darin, dass durch diese Art der Betrachtung mehr Kapazität für die Erforschung des Details zur Verfügung stand; der ganz offensichtliche Nachteil liegt bis heute darin, dass wir alle die Gesamtschau auf das Leben verloren, verlernt haben.
Mediziner untersuchen in weiten Teilen immer noch einzelne Organe, ohne den Zusammenhang von Körper, Seele und Geist mitzuberücksichtigen.
Die großen Religionen der Welt kämpfen immer noch darum, wer die Wahrheit für sich in Anspruch nehmen kann, ohne zu erkennen, dass viele Wege zu Gott, in die Liebe, zu unserem SELBST führen.
Die klassischen Naturwissenschaften orientieren sich in der Mehrheit immer noch am Messbaren, am Beweisbaren und scheuen den Blick über den Tellerrand – auch wenn sich ein nicht unbeträchtlicher Teil von Physikern mittlerweile dem Quantenphänomen nähert.
Mystik und Astrologie sind immer noch in weiten Bevölkerungskreisen verpönt, ja verschrien – und doch in einigen mit wachsendem Interesse gefragt. (Dir werden weitere Beispiele einfallen...)

Der duale, analytische Verstand hat alles aufgespalten: Entweder ist das eine richtig oder das andere, sagt er. Und wenn man auf der irdischen 3D-Ebene bleibt, scheint es mehr oder weniger auch so zu sein. Im Übergang zur geistigen Ebene, im Bereich von 4D, weicht diese starre Kategorisierung einer weicheren Wahrnehmung. Über die Typenlehre des Enneagramms z.B. lernen und akzeptieren wir, dass Menschen eine unterschiedliche Sicht auf die Welt haben, also ihre je eigene „Wahrheit“ in sich tragen; die Wilbersche Stufenlehre vermittelt eine ähnliche Erkenntnis.
Und wenn sich das Bewusstsein noch weiter ausdehnt, erlebt der Mensch auf 5D allmählich die Aufhebung aller vordergründigen Grenzen und Blockaden in seinem Geist: Er nähert sich der Wahrnehmung von Einheit hinter allem, in allem.

Kannst du erkennen, an welcher Stelle du keine andere Wahrheit als deine akzeptierst, du dich schwertust, liebgewonnene Denkkonzepte zu hinterfragen, völlig andere Ideen mutig in dein Leben einzuladen?

Ich stelle diese Fragen aktuell im Kontext meiner Blogs zu Salvadors Channelings. In Bezug auf diese doch teils extraordinären, provokanten Botschaften stoße ich, wie du dir denken kannst, auf Menschen mit ganz unterschiedlichen Reaktionen. Die einen halten das Ganze von vornherein für ausgemachten Blödsinn, andere sind geneigt zuzuhören, fragen auch nach, wieder andere lauschen gespannt und können gar nicht genug davon bekommen. (Im Übrigen lassen sich solch unterschiedliche Verhaltensweisen mehr oder weniger für alles beobachten, was neu in unser Bewusstsein dringt. Denk nur, wie viele Menschen im Laufe der Geschichte ihr Leben für eine neue Idee geben mussten.)

Wie also kommen neue Erkenntnisse in den menschlichen Geist? Erinner dich, der Verstand bedient sich wie die KI all dessen, was die Vergangenheit bereits geliefert hat. Er will das Gewohnte nicht aufgeben, auch wenn es leidvoll ist. Neue Ideen, neue Lösungsansätze für das Individuum wie für die Welt kommen dagegen aus anderen Ebenen des Seins, aus dem, was ich in früheren Blogs die Vertikale genannt habe. Es ist selbstredend dem Einzelnen überlassen, ob und inwieweit er sich öffnen möchte.
Aus meiner Erfahrung ist da neben der Bereitschaft immer auch Gnade im Spiel.


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